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24. Juni 2014

iPhone: Akku lässt Handy platzen – Update –

Nach 4 Tagen Abwesenheit kam ich neulich nach Hause, und stellte fest, dass mein iPhone 3GS – sagen wir mal – deutlich dicker war. Das iPhone war weder an eine Ladestation angeschlossen, noch lag es an einem Platz, wo die Sonne darauf schien – es lag einfach nur auf dem Tisch.

Offenbar ist der Akku aufgequollen und hat dabei das gesamte Gehäuse zerlegt. Nach dem ich den Akku freigelegt hatte, bestätigte sich die Vermutung – der Akku sah aus wie ein kleines Kopfkissen – und hat tatsächlich das ganze Gerät zerstört. Das iPhone nutzte ich nur als MP3 und DLNA-Player im Haus, nahm es also nie mit nach draußen. Das Feuchtigkeit eingedrungen war ist ebenfalls ausgeschlossen.

Offenbar ist dieses Problem schon häufiger aufgetaucht – z.B. hier. Ich habe zwar eine E-Mail an Apple, Abteilung Produktsicherheit, geschrieben, rechne aber nicht wirklich mit einer vernünftigen Antwort.

Allerdings macht dies deutlich, dass die in Handys verbauten Litium-Ionen-Akkus durchaus Risiken bergen. Auch die Frage, wer für das zerstörte Handy aufkommt, ist unklar. Das es viele Fälle von geplatzten Akkus gibt, und ich noch von Glück sprechen kann, dass sich meiner nicht entzündet hat, zeigt auch ein Bericht des SFR (Schweizer Radio & Fernsehen).

Update:
Auf meine EMail an Apple habe ich bisher keine Antwort erhalten. Überrascht mich nicht wirklich, denn wenn dort zig Selbstsmorde des Zulieferes Foxconn erst ab einer  zweistelligen Opferzahl Apples Aufmerksamkeit erreichen, spielen einige Kollateralschäden durch geplatzte iPhone-Akkus nun wirklich gar keine Rolle. Oder Apple?

 

 

 

 

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